Lesementoring im Roderbruch in Zeiten von Corona

Das Programm Lesementoring der Landeshauptstadt Hannover läuft hier im Roderbruch nun schon seit über 10 Jahren ziemlich erfolgreich. Zwischen 16-20 Jugendliche engagieren sich halbjährlich ehrenamtlich. Sie werden von Kultur- und Bibliotheksfachkräften zu Mentor*innen ausgebildet. Anschließend betreuen sie in Zweierteams einmal wöchentlich eine Gruppe von Grundschulkindern (Mentees), um sie spielerisch bei der Weiterentwicklung ihrer Lese- und Sprachfähigkeiten zu unterstützen. Diese 90-minütigen Treffen werden von den Jugendlichen eigenständig vorbereitet und durchgeführt. Die Jugendlichen kommen aus dem 9. Jahrgang der IGS und aus dem 12. Jahrgang der Schillerschule.

Durch die Ereignisse und Einschränkungen der Corona-Pandemie konnte das Lesementoring seit Mitte März 2020 nicht mehr in der üblichen Form stattfinden. Trotzdem bringen sich die Jugendlichen unter besonderen Bedingungen weiterhin freiwillig am Lesementoring ein. Auf neuen Wegen (digital, postalisch, per Telefon) agieren sie momentan sehr kreativ. Sie schicken selbstgeschriebene Briefe, kleine Rätsel, Aufgaben und vor allem herzliche Grüße an die Kinder, die sich darüber gerade in der jetzigen Zeit sehr freuen. Dabei werden sie natürlich weiterhin beratend von den Fachkräften unterstützt. Die Jugendlichen nehmen sich die Zeit dafür, den Kleinen eine Freude zu bereiten und dass trotz Prüfungsstress, vor allem für den Abschlussjahrgang. Dieses Engagement gebührt einer großen Anerkennung. Wir sind mega stolz auf unsere Mentor*innen und sagen von ganzem Herzen: Danke!

Der alternative Corona- „Party“-Guide (Ü40)

... der „Party“-Druck ist selbst für die Ü40er-Generation in letzter Zeit ganz schön gestiegen. Alles macht irgendwie auf, alle machen sich irgendwie lockerer. Die Munschis rutschen von ihrem Bestimmungsort immer weiter Richtung Arschgeweih. ...

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Strick-Graffiti

So, es ist vollbracht. Unsere Fahrradständer brauchen nicht mehr zu frieren. Und Sonnenbrand bekommen sie auch keinen mehr ;-).

Aber das wichtigste ist doch: Sie sehen absolut klasse aus!
Vielen Dank für eure tolle Unterstützung!

Kekse dekorieren

Hallo da draußen! Hier kommt ein herzlicher Gruß von unserer Vorstandsvorsitzenden Elisabeth Bannert. Für alle, die sich die Corona-Zeit mit all ihren Entbehrungen etwas versüßen möchten, zeigt sie wie man selbst gebackene Kekse verziert und dekoriert. Dafür benötigt man Zuckerguss. Wie man den selbst herstellt, erfahrt ihr von Elisabeth im Video.

Direkt aus der Küche des Kulturtreffs zeigt sie euch Schritt für Schritt wie ihr  Kekse mit Puderzucker verzieren könnt. Ohne Mund-Nasen-Schutz – aber dafür extra mit Kochschürze!

Livestream 18:00 Uhr: “Farah & The Foo’s”

Eigentlich sollten sie am Samstag den 6.6.2020 auf dem Gänserock-Festival in Algermissen spielen. Dafür haben sie der Jazz-Band aus Hannover sogar eine extra Jazz-Bühne eingerichtet. Aber leider ist Corona. Deswegen spielen “Farah & The Foo’s” nun an einem geheimen Ort und filmen sich dabei.
Nun können wir uns den weiten Weg und das Eintrittsgeld sparen und schauen uns die großartige Band im Stream an.

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(Und wo zum Teufel liegt überhaupt Algermissen?!)

So geht Live-Musik unter Corona-Bedingungen! Wer mehr über das Abenteuer Live-Musik in Corona-Zeiten wissen will, sollte dringend hier weiterlesen.

Live-Stream 20:00 Uhr: “LAk`S Royal”

Eigentlich sollten sie am Samstag den 6.6.2020 auf dem Gänserock-Festival in Algermissen spielen. Ich glaube sogar als Headliner. Das fällt leider unter Corona. Deswegen spielen “LAk’S Royal” nun an einem geheimen Ort und filmen sich dabei.
Nun können wir uns den weiten Weg und das Eintrittsgeld sparen und schauen uns die großartige Band im Stream an.

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So geht Live-Musik unter Corona-Bedingungen! Wer mehr über dieses Abenteuer der Jungs aus dem Talentstall des Kulturtreffs wissen will, sollte dringend hier weiterlesen.

Live-Stream 20:00 Uhr: “LAk`S Royal”

Eigentlich sollten sie am Samstag den 6.6.2020 auf dem Gänserock-Festival in Algermissen spielen. Ich glaube sogar als Headliner. Das fällt leider unter Corona. Deswegen spielen “LAk’S Royal” nun an einem geheimen Ort und filmen sich dabei.
Nun können wir uns den weiten Weg und das Eintrittsgeld sparen und schauen uns die großartige Band im Stream an.

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So geht Live-Musik unter Corona-Bedingungen! Wer mehr über dieses Abenteuer der Jungs aus dem Talentstall des Kulturtreffs wissen will, sollte dringend hier weiterlesen.

Live Musik unter “Coronabedingungen”!

Live-Auftritte gehören zu einem anständigen Banddasein einfach dazu. Es soll ja Musiker*innen geben, die quälen sich allein deswegen regelmäßig in einen stinkigen, feuchten Probekeller. Tja, aber jetzt ist Corona. Live-Konzerte im herkömmlichen Sinne sind untersagt. Die armen Groupies müssen ohne ihre Stars auskommen. Wieder so eine benachteiligte Gruppe von Menschen, die in dieser Zeit völlig vergessen wird…

Na klar, Lady Gaga hat für ihr “One World: Together at Home” irgendwelche alternden Rockdinos wie z.B. die Rolling Stones oder Elton John reaktiviert, um gleich mal ein paar Millionen für einen guten Corona-Zweck zu sammeln. Aber was passiert in Deutschlands selbst ernannter Musik-Hauptstadt Hannover? Befindet sich die hiesige Musikszene noch im völligen Quarantäne-Delirium? Mitnichten!

Hier ist der Bericht unseres äußerst geschätzten und umtriebigen Freundes Helge Baumann. Neben Medizinstudium und freiwilliger Hilfe in der Corona-Notaufnahme der MHH hat er sich mit den Behörden wegen eines Hygiene-Konzeptes für ein Live-Konzert (samt der Erlaubnis für gemeinsame Proben) auseinandergesetzt. Das Konzert findet am kommenden Samstag statt und wird auf Youtube übertragen!


“Corona und die Live Musik”

von Helge Baumann

Nicht nur der Bandworkshop im Kulturtreff muss coronabedingt pausieren. Viele Bands warten derzeit darauf endlich wieder proben zu können. Oder aufzutreten! Beides ist momentan noch, sagen wir mal, kompliziert. In den seltensten Fällen besteht die Band aus nur einem oder zwei Haushalten. Also greifen hier die derzeitigen gesetzlichen Kontaktbeschränkungen. Darf man in Ausnahmefällen trotzdem proben? Und vor Allem: Wie lässt sich momentan ein Live-Konzert bewerkstelligen?

Diese Fragen habe ich mir auch gestellt und mich viel mit den Antworten beschäftigt…

Zuerst zu mir. Wer bin ich und woher könnte man mich aus dem Kulturtreff Roderbruch kennen?

Ich bin Helge Baumann und meine wirklich aktive Geschichte mit dem Kulturtreff begann erst mit dem Bandworkshop Rock‘n‘Roderbruch. Ich hatte vorher schon zwei Jahre Gitarren und Bass-Unterricht bei Andrej Rein gehabt, als mich Daniel für den Bandworkshop rekrutierte. Seit 2012 bin ich nun schon einige Jahre dabei und habe von 2016 bis 2018 bei dem ersten Jahrgang der MusicScouts mitgemacht. Mittlerweile spiele ich in zwei Bands, von denen die eine aus dem Bandworkshop entwachsen ist und zu einem großen Teil aus ehemaligen/aktiven MusicScouts des Bandworkshops besteht. Uns habt ihr bestimmt schon mal beim 90er Jahre Gig, dem Millenium Gipfel, der “Wachablösung” oder sogar auf dem Misburger Stadtteilfest gehört.


Nun die Sache mit der Live-Musik:

Um die grundlegenden Fragen zu klären, habe ich erstmal die Corona Hotline des Landes Niedersachsen befragt. Die hat mir zwar bestätigt, dass man für ein Konzert, bei dem man als Auftragsband spielt, Proben und Auftreten dürfe, da es sich dann in gewisser Art und Weise um ein Arbeitsverhältnis handle. Aber für genauere Abklärung solle ich mich an das Ordnungsamt wenden, da die Corona Hotline nur Auskünfte geben dürfe. Das klang doch schon einmal sehr vielversprechend. Die Räumlichkeiten für die Proben waren da, das Hygienekonzept wurde verfasst und für einen Auftritt waren beide Bands, in denen ich spiele, auch schon gebucht.

Nachdem das Ordnungsamt auf die Schriftliche Anfrage nicht reagiert hat (und immer noch nicht hat), habe ich es telefonisch probiert. Die haben mir bestätigt, dass das ganze ja funktionieren müsste, aber mich wieder an die Corona Hotline verwiesen, weil sie nur für den öffentlichen Raum zuständig seien. Also habe ich wieder dort angerufen. Ich wurde allerdings wieder an das Ordnungsamt verwiesen.

Anschließend habe ich also das Ordnungsamt Hannover wieder kontaktiert. Dort hieß es, dass sie mir nur sagen können, dass die Corona Hotline zuständig ist, ich aber doch einfach “machen” soll. Es klänge alles sehr plausibel und für vieles gäbe es noch gar keine genauen Abläufe wie was genau funktionieren soll und wer was erlaubt und kontrolliert.

So muss anscheinend auf vielen Ebenen noch sehr viel improvisiert werden, da diese Situation ja für alle beteiligten neu ist.


Nach dieser langen Odyssee war ich froh wieder mit beiden Bands proben zu können. Dies natürlich mit genügend Abstand, Mund-Nasen-Schutz und Händewaschen. Aber solche Hürden nimmt man natürlich gerne auf sich um endlich wieder richtig Musik machen zu können. Eigentlich hätte ich mit beiden Bands beim “Gänserock Festival” in Algermissen gespielt. Da dieses aber natürlich in seiner ursprünglichen Form stattfinden kann, haben sich die Veranstalter gedacht daraus ein Online Live Konzert zu machen, sodass jede Band sich beim Auftreten filmt und das ganze Live streamt.

Alle musikliebenden Freunde des Kulturtreff Roderbruchs können sich nun auf ein Doppelkonzert diesen Samstag den 06.06.2020 freuen.

Um 18:00 Uhr spielt einmal “Farah & the Foo´s” für eine Stunde feinsten Jazz und um 20:00 Uhr “LAk`S Royal” handfesten Pop und Rock.

Teil 2: Neue Zeiten – neue Gewohnheiten

Schon neulich hatte ich darüber berichtet, dass ich jetzt mehr Zeit zu Hause verbringe und die Zeit dafür nutze, mir neue Gewohnheiten anzueignen. Ich will mir angewöhnen, weniger Plastikmüll zu produzieren. Eine neue Angewohnheit anzunehmen, dauert 28 Tage. Es beginnt immer mit dem 1. Schritt und man soll nicht versuchen, alles auf einmal zu ändern. Also immer schön langsam nach und nach neue Gewohnheiten annehmen!


Statt Shampoo benutze ich jetzt Haarseife (gibt’s in jedem Drogeriemarkt) und statt Conditioner nehme ich jetzt die „saure Rinse“: ich fülle 1 Essl. Apfelessig in eine Karaffe, fülle einen Liter kaltes Wasser auf und schütte das über mein ausgewaschenes Haar. Das Ergebnis ist toll. Essig und kaltes Wasser schließen die Schuppenschicht der Haare, eventuelle Kalkablagerungen werden entfernt und die Haare glänzen ganz wunderbar.

Ich habe jetzt also schon mal die Shampoo- und Conditionerflaschen eingespart und jetzt geht es weiter.

Wenn ich mich so in meinem Badezimmer umsehe, gibt es noch reichlich Spielraum für weniger Plastik:


  1. Der Seifenspender

Inhalt: Wasser und Seife. In einer Einweg-Plastikflasche mit Pumpe. Verursacht regelmäßig Müll. Meine Erkenntnis: ein Stück Seife tut es auch. Da gibt es reichlich Auswahl, unverpackt oder in Papier gewickelt. Und es gibt viele Möglichkeiten, das Seifenstück so abzulegen, dass es nach der Benutzung nicht im Wasser schwimmt. Lifehack meiner Mutter:  in das Seifenstück einen Kronkorken drücken, dadurch bekommt die Seife Abstand zum Untergrund, wenn man sie ablegt.

  1. Duschgel

Inhalt: Wasser und Seife. In einer Einweg-Plastikflasche. Verursacht regelmäßig Müll. Meine Erkenntnis: ein Stück Seife tut es auch (siehe oben). Ich habe mir eine schöne Olivenseife gekauft, aus traditioneller Herstellung. Die kann ich sogar für die Haare benutzen. Und ich habe lange überlegt, wie ich die Seife ablege, damit sie nach dem Duschen trocknen kann und sich nicht in ein matschiges, flutschendes Etwas verwandelt. Da sind die Gegebenheiten von Badezimmer zu Badezimmer sehr verschieden, aber es lohnt sich, ein für allemal für sich persönlich eine gute Lösung zu finden, dann kann man auf Duschgel aus Plastikflaschen verzichten.


Kokosöl funktioniert (dünn verwendet) auch als Handcreme und Gesichtscreme. Und als Haarkur: vor dem Schlafengehen Kokosöl dünn in die Haare massieren und über Nacht einwirken lassen (auf das Kopfkissen ein Handtuch legen!). Morgens wie gewohnt die Haare waschen.

  1. Bodylotion

Inhalt: Fett (meistens aus Erdöl), Wasser und viele Chemikalien, damit das Wasser nicht schlecht wird. Verpackt in einer Plastikflasche oder Plastiktube. Meine Erkenntnis: lieber natürliches Fett benutzen und auf das Wasser und die vielen Chemikalien verzichten. Ich habe mir ein Glas mit Kokosöl gekauft und auf dem Flohmarkt ein paar schöne Löffel, die dekorativ neben dem Kokosöl lagern. Mit einem Löffel nehme Kokosöl aus dem Glas, zerreibe es zwischen den Händen und creme mich ein. Nur sehr dünn verwenden. Zieht schnell ein und riecht gut. Und die trockene Haut freut sich. Zur Abwechslung nehme ich auch mal Olivenöl oder Mandelöl (teuer).

Ach ja – für alle, die sich schminken: Kokosöl kann man ganz wunderbar zum Abschminken benutzen.

Durch ein einziges Glas Kokosöl lassen sich also folgende plastikverpackte Pflegeprodukte sparen:

  • Bodylotion
  • Gesichtscreme
  • Handcreme
  • Haarkur
  • Abschminke

Da spare ich nicht nur Plastik, sondern auch noch eine Menge Geld. Und das Badezimmer sieht gleich viel aufgeräumter aus.

Mein Müllvermeidungs-Projekt geht weiter. Es ist leichter als gedacht. Nächste Woche mehr!

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